Manchmal muss es sein!

Coca-Cola ein gewissenloser Killerkonzern?

In den USA brach anfang des Jahres eine Boykottwelle aus. Zehn Unis verbieten den Verkauf von Coca-Cola-Producken auf ihren Campus. Darunter auch die größte Privatuniversität der USA. Die New York University erklärte, solange das Unternehmen nicht den Anschuldigungen nachgehe, werde die Uni nicht eine Coca-Cola mehr verkaufen. Die US-Amerikanischen Unis sind aber nicht alleine mit der Meinung. Hochschulen in Kanada, Italien und Irland stellen sich gegen den milliarden Konzern.

Dem Konzern wird vorgeworfen die Menschenrechte in Kulumbien und Indien zu verletzen. Der Konzernentzieht den Bauern in Indien jede Lebensgrundlage durch abpumpen des Grundwassers, was zu extremen Trockenheiten führt. (Siehe auch "Coca Cola" in meinem Blog) Doch das ist noch nicht alles. Dem Konzern wird ebenfalls vorgeworfen an der Ermordung von sieben Gewerkschaftsführern beteiligt zu sein. In den USA heißt der riesige Konzern nur noch "Killer-Coke"!

Die Aktivisten stützen sich unteranderm auf die Berichte verschiedener Menschenrechts- und Umweltsorganisationen wie zum Beispiel der "Corporate Accountability International", "ActionAid" und "Greenpeace". Coca-Cola weist aber
in allen Punkten die Schuld von sich.

Die Studenten kündigten an, der Boykott an den Unis sei erst der Beginn der Protestwelle.

 

Qellen: Spiegel und Sueddeutsche

15.1.07 07:31

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


/ Website (7.11.07 10:43)
da sieht man mal wieder wohin der extreme Kapitalismus der Megakonzerne führen kann. Ich finde das furchtbar.

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